Klinische Studien als Ausweg für Patienten und Angehörige

Was ist Alzheimer?

Alzheimer ist eine Form von Demenz. Bei Alzheimer handelt es sich um eine Krankheit mit zunehmender Störung des Gehirns. Hauptmerkmal ist der langsam fortschreitende Abbau der Großhirnrinde, welcher meist im höheren Lebensalter beginnt. Im Verlauf der Krankheit treten Sprach-, Lern- und Gedächtnisstörungen auf. Weitere Symptome sind Verwirrtheit, Desorientierung, beeinträchtigtes Urteilsvermögen und Wesensveränderungen.

Rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Demenz. Mit 50-70 % aller Fälle ist Alzheimer die häufigste Form der Demenz.

Sie selbst oder Angehörige sind von der Alzheimer-Erkrankung betroffen? Dann könnten eine der folgenden Studien für Sie interessant sein:

Alzheimer
im frühen Stadium

  • Alter: 50 - 80 Jahre
     
  • Leichte Gedächtnisprobleme
     
  • Standort: Westerstede

 

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Alzheimer
in milder Form

 

  • Alter: 50 - 80 Jahre
  • Diagnostizierte Alzheimer
  • Vorliegender Gentyp ApoE4
  • Standorte: Westerstede und Bad Homburg

 

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Alzheimer mit agitiertheit
 

  • Alter: 50 - 90 Jahre
  • Demenz vom Typ Alzheimer
  • Diagnostizierte mittlere bis starke Agitiertheit
  • Standorte: Westerstede und Bad Homburg
     

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Welche Ursache hat Alzheimer?​

Obwohl bereits viele Erkenntnisse über Alzheimer ermittelt wurden, sind die genauen Ursachen noch immer ungeklärt.

Obwohl bereits viele Erkenntnisse über Alzheimer ermittelt wurden, sind die genauen Ursachen noch immer ungeklärt.

 

Welche Faktoren begünstigen die Krankheit?​

 

Heute weiß man, dass eine Reihe von Risikofaktoren die Entstehung von Alzheimer fördert. Hierzu zählen vor allem das Alter, die Gene und bestimmte Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel, Diabetes und Arteriosklerose.

 

Wie wird Alzheimer festgestellt?​

 

Halten die ersten Symptome wie Gedächtnisstörungen, Wortfindungsstörung und auffallende Verhaltensstörungen an, sollte dies unbedingt von einem Facharzt abgeklärt werden. 

Beim Neurologen, Psychologen oder Geriater werden psychologische und nervliche Untersuchungen gemacht sowie MRT- bzw. CT-Bilder des Kopfes angefertigt. Im Anschluss kann eine entsprechende Diagnose gestellt und über eine mögliche Behandlung aufgeklärt werden.

 

Gibt es Medikamente gegen Alzheimer?

Aktuell gibt es keine Medikamente, die die Alzheimererkrankung heilen können. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass neue Medikamente im Rahmen von klinischen Studien erforscht werden. 

Klinische Studien als Therapie-Option

Klinische Studien werden zu allen Arten von Erkrankungen durchgeführt. Die Absicht jeder Studie besteht darin, herauszufinden, ob ein Medikament (Prüfpräparat) gut verträglich und wirksam genug ist, um einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden.

Fachärzte unseres Netzwerks führen aktuell an den Standorten in Bad Homburg (bei Frankfurt a. M.) und Westerstede (bei Oldenburg) klinische Studien für Patienten und Angehörige mit Alzheimer durch.

Diese Studien sind Teil einer weltweiten Anstrengung, bessere Möglichkeiten zur zukünftigen Behandlung von Menschen mit vorzeitigem Gedächtnisverlust und für Personen mit Alzheimer-Krankheit zu finden. 

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